Der Sperling hat es gewagt, er hat sich an einem Essay versucht. Thema „Die Welt hat kein Sicherheitsproblem, sie hat ein Glaubwürdigkeitsproblem„.
Worum es geht
Hormuz gesperrt. Ukraine im fünften Kriegsjahr. Ein neuer Oberster Führer Irans, den Trump vor seiner Ernennung „inakzeptabel“ nannte — und der trotzdem ernannt wurde. Brent-Rohöl über 113 Dollar. Diesel bei über 2,25 €.
Man könnte jetzt noch mehr aufzählen das gerade so richtig schief läuft und viele tun das, der Sperling will das nicht. Stattdessen stellt er sich die Frage, die hinter all dem steckt: Warum bricht das alles gleichzeitig auf? Und warum helfen die Erklärungsmuster, mit denen Politik und Medien noch immer operieren, dabei so wenig weiter?
Die Antwort hat seiner Ansicht nichts mit Schurkenstaaten oder „dem Kapitalismus“ zu tun. Und auch nichts mit der Achse des Bösen oder gar dem Kalten Krieg — einer Ordnung, die seit 35 Jahren vorbei ist, aber hartnäckig als Analysewerkzeug weiterlebt.
Es geht seiner Sicht nach um Glaubwürdigkeit. Darum, was passiert, wenn rote Linien aufhören zu funktionieren. Und darum, was das mit Bürgerrechten, Inflation und dem politischen Klima zu Hause zu tun hat. Und das ist mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Den Essay findet ihr unter https://die-flaschenpost.de/die-welt-hat-kein-sicherheitsproblem

In Zeiten dieser multiplen Krise muss auch die Bevölkerung aus der Vollkasko Mentalität aufwachen. Weder wird es dann wirtschaftlich noch möglich sein nationalistische Alleingänge ala AfD sich leisten zu können. Noch wird eine Utopie eines Grundeinkommens für alle oder eines Staates der alle Probleme für alle Löst einhaltbar sein. Der Populismus wird jene fressen die ihn Wählen.
Eine Bevölkerung die das glaubt wird enttäuscht und am Ende frustriert sein und Populistischen Brüllaffen hinterher laufen. Welche Partei schenkt den Leuten da die volle Wahrheit ein das die guten Zeiten vorbei sind und man nun für sich, seine Familie und Freunde sorgen muss ? Eigenverantwortung zu tragen und die Bereitschaft auch mit weniger materieller Konsumgesellschaft klar zu kommen. Wenn dann noch der Chatbot den Bürojob überflüssig macht wird wieder anpacken gefragt sein und das zu Bedingungen die kein Luxusleben mehr ermöglichen. Lebenssinn muss dann wieder jenseits von Hedonismus und Konsum gesucht werden.
Wer schenkt den Bürgern da mal die reine Wahrheit ein ?