Stellt euch kurz vor: Ein Wochenende ohne Anträge, ohne Satzungsparagrafen, ohne den unvermeidlichen Geschäftsordnungsantrag zur Geschäftsordnung. Kein Nervi, der den Saal um halb zwei noch einmal zum Rederecht befragt. Stattdessen: echte Gespräche darüber, wer wir eigentlich sind — und wer wir sein wollen.
Genau das hat der Landesvorstand Bayern im Sinn, wenn er zum Springbreak einlädt. Erstes Maiwochenende, Nürnberg, und der ausdrückliche Auftrag, keine Beschlüsse zu fassen, sondern nachzudenken. Das klingt ungewohnt. Es ist auch ungewohnt. Und vielleicht genau deshalb überfällig.
Was ist das eigentlich?
Der Springbreak ist kein Parteitag und soll keiner sein. Es ist ein offenes Wochenendformat, das mit einer Frage beginnt, die wir uns in der Hektik des Parteibetriebs selten leisten: Wofür stehen wir — und warum merkt das eigentlich kaum jemand mehr? Daneben geht es darum, wie wir künftig arbeiten wollen, wen wir als Verbündete sehen und was uns als politische Kraft überhaupt noch zusammenhält.
Das sind nur grobe Leitplanken. Was tatsächlich diskutiert wird, bestimmt ihr. Wer ein Thema einbringen möchte, das auf die Tagesordnung gehört, schreibt den LaVo Bayern an oder bringt es am inoffiziellen Start (s.u.) zur Sprache.
Das Programm
Los geht es bereits am Freitag, den 1. Mai, beim Stammtisch des KV Metropolregion Nürnberg — ganz inoffiziell, in der Bucht in der Zirkelschmiedsgasse 5. Wer früh anreist, nutzt den Abend einfach zum Ankommen und Kennenlernen. Kein Pflichtprogramm, kein Protokoll.
Der eigentliche Springbreak startet am Samstag, den 2. Mai, ab 9:30 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof (barrierefrei) im Seminarbereich (2 Räume, Foyer etc.) in der Adam-Klein-Str. 6, 90429 Nürnberg [„]. Beginn um 10 Uhr, Moderation durch Pawel Borodan. Das Format lebt von Beteiligung, nicht von Frontalvorträgen. Bringt Ideen mit, oder lasst euch von denen der anderen überraschen. Wer Ideen hat darf auch etwas dazu vorbereiten, sehr kurze Impulsvorträge helfen allen.
Wer am Sonntag, den 3. Mai, noch nicht in den Zug steigen möchte: Es gibt einen gemütlichen Ausklang beim gemeinsamen Frühstück, wieder in der Bucht. Kein offizieller Teil — aber erfahrungsgemäß entstehen genau dort die Gespräche, für die samstags keine Zeit mehr war.
Getränke und kleine Snacks sind frei, wer etwas mitbringen will – gerne.
Warum sollte man kommen – und wer?
Warum: Weil die Piratenpartei seit Jahren viele kluge Köpfe hat, die sich zu wenig gegenseitig hören. Weil die Frage, was uns als politische Kraft ausmacht, keine ist, die sich von selbst beantwortet — und auch keine, die ein Vorstand allein beantworten kann oder sollte. Wer: Nicht nur bayrische Piraten, alle können kommen.
Zur Anmeldung geht es ins Wiki [1] je früher, desto besser, damit die Organisation klappt:
Organisation: LaVo Bayern, Thomas Schindelbeck.
Moderation: Pawel Borodan.
