Berliner Mauer. Betonungetüm mit Jogger.
Stell dir vor, du willst – wie ich – Folgendes: Arbeitnehmerrechte stärken. Verhindern, dass eine kleine Gruppe von Menschen immer reicher wird, während alle anderen Löcher in der Rente flicken. Dafür sorgen, dass Kinder nicht in Armut aufwachsen, obwohl ihre Eltern Vollzeit arbeiten. Freiheit wichtiger erachten als Überwachung. Das klingt nicht weltrevolutionär, oder? Das klingt nach dem, was die meisten Menschen, wenn man sie fragt, irgendwie wollen. Nun ja, fast alle.
Das Problem fängt an, sobald man dafür einen politischen Begriff braucht.
Denn der Begriff, der historisch für diese Anliegen steht, ist „links“. Und „links“ hat in Deutschland – wie in weiten Teilen der westlichen Welt – einen Ruf, der einer Fußnote im Geschichtsbuch eines gescheiterten Jahrhunderts ähnelt. Wer heute sagt, er mache „linke Politik“, erklärt sich in den Augen zu vieler Menschen entweder zum weltfremden Träumer, zum moralisierenden Schulmeister oder zum Apologeten einer Ideologie, die in der Praxis regelmäßig mit Stacheldraht endet.
Das ist nicht fair. Und es ist auch teilweise falsch. Aber darum geht es nicht.
Das Kernproblem ist eine Verwechslung, die sich niemand ausgedacht hat.
„Links“ war historisch nie einheitlich Sozialismus. Es war die Sammelbewegung aller, die die bestehende Machtverteilung zugunsten der vielen Ohnmächtigen verschieben wollten – Gewerkschafter, Sozialdemokraten, Bürgerrechtler, Freidenker, Anarchisten (nicht alle!), Antikolonialisten. Der gemeinsame Nenner war nicht ein Wirtschaftssystem, sondern eine Richtungsangabe: Privilegien sind nicht naturgegeben, Machtverhältnisse sind gestaltbar.
Was von diesem breiten Spektrum im kollektiven Gedächtnis geblieben ist, sind die Varianten mit der Staatspartei und dem Schießbefehl – also der Sozialismus.
Das ist nicht zufällig so. Die Verheerungen, die im Namen des „wissenschaftlichen Sozialismus“ angerichtet wurden, waren und sind noch real und massenmedial dokumentiert. Dass sozialdemokratische Regierungen Europas zeitgleich funktionierenden Wohlstand aufgebaut haben, ist sachlich korrekt – aber narrativ weniger attraktiv als die Bilder aus Pyongyang, Kuba oder Kambodscha. Propaganda funktioniert nicht, weil sie lügt, sondern weil sie selektiert. Und die Selektion gegen „links“ war über Jahrzehnte gründlich – und es gab ja auch genug Bildmaterial.
Dann kam das, was man euphemistisch „Kulturwandel“ nennt.
Irgendwann in den Neunzigern begann „links“ seine Schwerpunkte zu verschieben. Weg von Klassenpolitik, hin zu Identitätspolitik. Das war kein Verrat und keine Verschwörung – es war eine Reaktion auf reale gesellschaftliche Entwicklungen. Sexismus, Rassismus, Homophobie sind echte Probleme. Sie zu benennen ist legitim. Aber die Art, wie es zunehmend getan wurde, hatte eine Nebenwirkung: Sie entfremdete exakt die Gruppe, der klassisch linke Politik zugutekommen sollte – Baley Lamon, Vice-Chairperson PPI, hat das einmal gut zusammengefasst (english version on medium)
Der Fabrikarbeiter in Bitterfeld, dem seit 1990 die materielle Grundlage weggebrochen ist, erkennt sich nicht wieder in einer Diskussion darüber, welche Pronomen korrekt sind oder warum man statt dem Binnen-I das * nehmen MUSS. Das bedeutet nicht, dass diese Diskussion falsch ist. Es bedeutet, dass eine politische Bewegung, die ihren Kern verliert, wenn sie die Sprache wechselt, möglicherweise den Kern nie wirklich hatte.
Das linke Akademikermilieu hat Jahrzehnte (ok, seit den 60ern, also über ein halbes Jahrhundert) damit verbracht, immer präzisere Analysen zu liefern, die immer weniger Menschen verstehen. Man hat Begriffe entwickelt, die intern als analytische Werkzeuge nützlich sind und extern wie Einschüchterung wirken. Man hat das Richtigliegen wichtiger genommen als das Überzeugen. Und man hat Menschen, die skeptisch fragten, öfter korrigiert als gehört. Oder gedisst, bedroht und gemobbt.
Wer das als rechtes Framing abtut, hat das Problem nicht verstanden oder will es nicht verstehen. Jupp.
Dazu kommt das Verbotsreflex-Problem.
In der Wahrnehmung breiter Bevölkerungsschichten ist „links“ die politische Seite, die entweder etwas verbieten oder zumindest verurteilen will: bestimmte Worte, bestimmte Witze, bestimmte Meinungen, bestimmte Fleischsorten, bestimmte Autos. Oder die das mit der DDR noch immer gut findet und wieder will. Ob das der Realität entspricht, ist fast egal – die Wahrnehmung ist da, und sie ist das Ergebnis von tatsächlichen Entwicklungen, auch wenn diese überzeichnet werden. Und nein, es ist nicht ausschließlich „rechtes“ Framing, ihr Heulsusen!
Die kognitive Verbindung „links = Bevormundung“ ist politisch toxisch. Sie macht aus potentiellen Verbündeten Gegner, aus Gleichgültigen Wählende der anderen Seite. Und sie wird von rechten Bewegungen gezielt bewirtschaftet – weil sie funktioniert. Und es gibt immer genug „linke“ Quarktaschen die Nachschub liefern.
Was also tun?
Wer linke Politik in der Sache betreiben will, ohne die Markierung dafür zu tragen, hat im Prinzip zwei Optionen.
Die erste: Den Begriff kämpferisch zurückzuerobern. Ihn für das zu reklamieren, was er ursprünglich war – eine Richtungsangabe, keine Parteiideologie, und auf keine Fall Sozialismus. Das ist intellektuell ehrenhaft und politisch steinig. Es erfordert, den eigenen Reihen unbequeme Diagnosen zu stellen, und es erfordert Geduld, die im politischen Betrieb selten ist. Und es erfordert Mut gegenüber Gewalt und Drohung aus den „eigenen“ Reihen. Fakt.
Die zweite: Das Anliegen von der Markierung trennen. Konkrete Politik machen – für Mietpreisbremsen, für funktionierende Krankenversicherung, für Digitalrechte als Bürgerrechte – ohne ständig das Schild „links“ vor sich herzutragen als würde es etwas ausschließlich positives bedeuten. Das ist pragmatisch und hat eine lange Tradition: Die Piratenpartei hat in ihrer besten Phase Bürgerrechtspolitik gemacht, die in jeder ehrlichen Analyse links war, ohne dass das Wort je im Vordergrund stand.
Beide Strategien haben Grenzen. Die erste riskiert, im Milieu zu versauern – erfolglos. Die zweite riskiert, aktuell die Verbündeten zu verlieren, die einen dann sofort „neoliberal“ oder „rechts“ framen.
Die unbequeme Wahrheit ist diese: Der schlechte Ruf von „links“ ist zu einem erheblichen Teil selbstverschuldet. Nicht durch die falschen Ziele, sondern durch die falsch kommuniziert Prioritäten und innerlinke Kämpfe, wer den nun richtig linke sei, durch unsägliche antisemitische Äußerungen (im „modernen“ Antikolonialen Kontext), durch die Wahl von Distinktion statt Koalition. Durch das Verwechseln von moralischer Klarheit mit politischer Wirksamkeit.
Wer das ändert, muss keine Kompromisse in der Sache machen. Nur bei der Selbstdarstellung.
Das sollte möglich sein.

Die Bedeutung was Linke Politik ist hat sich im Laufe der Zeit auch massiv gewandelt. In der Deutschen Revolution von 1848 war eine Grundforderung von Linken Frühsozialisten und Liberalen Revolutionären das Land das sich im Fürstlich-Staatlichen Besitz befindet zu enteignen und an die Bauern und Handwerker umzuverteilen. Damit die Leibeigenen befreit und zu Besitzern werden um Wohlstand zu erhalten. Wohlstand für alle war die Parole, mehr Gleichheit das Ziel. Ohne planwirtschaftlichen Staats-Sozialismus, durch eine gerechtere Marktwirtschaft.
Links war es also den Staat zu enteignen um den Wohlstand ans Volk zu verteilen. Inklusive Kapitalismuskritischer Maßnahmen natürlich. Gewerkschaften, Forderung nach progressiven Steuern etc. Das hatte Libertäre bzw. Liberale Komponenten mit drin.
Thomas Paine wollte (siehe: „Agrarian Justice“) Großgrundbesitzer besteuern um damit eine art Grundeinkommen für Besitz- und Landlose zu finanzieren. Passt Ideologisch gut zum BGE der Piratenpartei. Wohlstand für alle Bürger, nicht für Staat oder Großkapital.
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Dann kam ein Karl Marx daher und hat etwas von „Diktatur des Proletariats“ unter Führung einer Kommunistischen Partei gelabert. Lenin und Stalin haben das umgesetzt. Dann war Links plötzlich die Bauern zu enteignen um den Wohlstand dem Staat (Und somit den Parteifürsten) zu geben. Also genau das exakte Gegenteil dessen was die Frühsozialisten angestrebt haben.
George Orwell hat diese Entwicklung auch ganz anschaulich in der Fabel „Animal Farm“ verarbeitet. Links hat heute so einen irre schlechten Ruf weil die Marxisten-Leninisten es geschafft haben es von einer Utopie in eine Dystopie umzuwandeln die genau für das Gegenteil steht.
Selbst ernannte Linke die heute als möchtegern Autokraten Cancel Culture fordern. Oder für die Hamas-Terroristen demonstrieren tun dann ihr übriges um Links weiter völlig zu diskreditieren. Vielleicht ist der Begriff Links deshalb nicht mehr zu retten und es braucht einen kompletten Reset. Einen völlig neuen Begriff. Der klar die ursprünglichen Ideale (vor dem Marxismus) wieder belebt. Aber sozusagen mit komplett neuem Markennamen damit man das auch bei Wahlen verkaufen kann ohne mit den Tankies und bizarren Islamo-Marxisten etc verwechselt zu werden.
Einen völlig neuen Begriff? Wie wäre .. Pirat?
🫶🏴☠️👍
Die Linke Akademiker Elite ist darauf angewiesen vom Staat Geld zu bekommen. Die Intellektuellen meine ich jetzt. Also Gender Wissenschaftler bekommen ja kein Job in der Privatwirtschaft so nutzlose Leute braucht ja auch niemand gelle. Also muss das abgesichert werden durch Jobs in NGOs, als Beauftragte, in der Bürokratie. Bezahlt vom Steuerzahler natürlich damit die ihr Spitzengehalt bekommen.
Ist das jetzt im Interesse der Arbeiterklasse ? NEIN !!!. Also nicht wenn es absurde Ausmaße annimmt. Schließlich muss man als Proletarier ja das zahlen das alles damit die ein faules leben als Nichtsnutz zum Spitzengehalt führen können.
Was ist mit jetzt mal wohl lieber. Mehr Geld fürs Krankenhaus oder mehr Geld fürs Gendern oder noch mehr Geld für Krampf gegen Rächts oder dies das jenes ? Natürlich wenn meine Oma Krank wird doch lieber das Krankenhaus das hilft. Der Doktor Proffessor für Gendersprache hilft nix.
Die Linken von heute die in Parteien, NGOs und im öffentlich rechtlichen Hocken. Nein danke. Die haben ja nix mehr zu tun mit dem was man als Arbeiter noch gebrauchen kann. Das sind ja schmarotzer die auf meine Kosten leben. Ich wähle nix Linkes mehr deswegen. Auch nix rechtes. Einfach gar nicht mehr die können mich mal alle am Arsch lecken diese Ausbeuter egal ob Rechts, Links oder Kapitalisten.
Wer Schlau ist verarscht das kranke System. Nimmt sich das Bürgergeld und geht schwarz arbeiten ohne das Finanzamt das weiß. Scheiß drauf. Einzahlen macht eh kein Sinn weil Rente bekommt man ja eh nicht weil die Schmarotzer alles nehmen. Kein wunder das immer mehr Junge Leute so sagen: Ich mache das so wie die Mafia. Ich nehme mir aus dem Selbstbedinungsladen statt selbst ausgenommen zu werden. Ich bin ja nicht dumm oder so.
Das Gesellschaft so nicht funktionieren kann ist ja klar oder. Aber was will man denn auch sonst machen als kleiner Mensch ?
Ja und nein – ganz so einfach ist das nicht mit den „Gender Wissenschaftlern“, aber ich kann deine Kritik nachvollziehen. Du sagst „Das Gesellschaft so nicht funktionieren kann ist ja klar oder. Aber was will man denn auch sonst machen als kleiner Mensch?“ – Naja, also wir als Piraten versuchen zumindest, das Leben und die Gesellschaft besser zu machen. Klappt vielleicht nicht so gut weil „die andern“ nicht wollen, können oder einfach .. zu viel Pech beim Denken haben. Oder weil wir am Holzweg sind. Trotzdem – der Versuch ist es wert, aufgeben ist nicht unser Ding. Und die Rezepte von früher klappen nicht, weil sich die Zutaten geändert haben.
Du bezeichnest Gender Wissenschaftler als nutzlos… Ich denke wir steuern generell auf eine Zeit zu wo wegen KI und Robotik viel menschliche Arbeit aus ökonomischer Sicht nutzlos aka obsolet wird. Da wird man dann ohnehin nicht darum herum kommen generell sich zu fragen ob es überhaupt noch zeitgemäß ist Menschen rein nach ihrem ökonomischen Nutzen zu bewerten und das alles ganz anders anzugehen.
Mal ab davon das viele die etwas mit Gender studieren hinterher arbeitslos sind oder einen befristeten Job im akademischen Prekariat erhalten. So privilegiert wie du behauptest dürften nur einige wenige in dem Bereich tatsächlich sein. Meist also deutlich weniger verdienen als jene die eine handfeste Ausbildung im Handwerk machen. Was tatsächlich darauf hindeutet das es schlau wäre die Prioritäten im Bildungssystem hier anders zu setzen um Armut all zumal im KI Zeitalter zu verhindern.
Ok wow, das ist wirklich viel Wissenschaftsfeindlichkeit in einem Post („linke Akademiker-Elite“). Finde es allgemein schon nicht okay, Menschen als nutzlos zu bezeichnen. Nach deiner Logik könnte man Universitäten ja allgemein abschaffen bzw. insbesondere alle Geistes- und Sozialwissenschaft, weil da die meisten Bereiche ja auch keine Jobs in der Privatwirtschaft haben. Da bin ich sehr froh, dass unser Grundgesetz existiert und die Wissenschaftsfreiheit sicherstellt, denn externe Vorschriften, was an Unis gelehrt werden darf, haben in der deutschen Vergangenheit eher schlecht funktioniert.
Allein wie du über „Genderprofessor“ sprichst, zeigt mir aber auch schon, dass du dich noch nie mit dem Feld der Gender Studies beschäftigt hast, geschweige denn auch nur ein Paper daraus gelesen hast.
Dann die übliche Hetze gegen angebliche staatsfinanzierte linke NGOs (alles Schmarotzer diese Omas gegen Rechts!) zeigt, dass du da ebenso wenig Ahnung hast, wieviel Geld wer für was bekommt.
Dafür dass alle jungen Leute das so sagen, kenne ich als junger Mensch keinen einzigen. Ich kenne auch niemanden dieser ominösen Leute, die das arbeiten aufhören, um Bürgergeld zu bekommen, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass man halt immer noch mehr hat, wenn man arbeitet. Das ganze System wäre natürlich noch besser und der Anreiz zu arbeiten wäre noch besser, wenn wir ein bedingungsloses Grundeinkommen hätten, aber davon wage ich aktuell nicht einmal zu träumen, dass das in realistischer Entfernung wäre. Von den posotiven Auswirkungen in der Rente ganz zu schweigen. Wieso du aber alles schlechte auf Links schiebst, wo doch eigtl linke Parteien die einzigen sind, die dir am ehesten zustimmen verstehe ich nicht ganz. Alles rechts der SPD arbeitet nur darauf hin, dass Reiche immer reicher werden und „entlastet“ werden, während linke Parteien als einzige noch für kleine Menschen kämpfen bspw. mit BGE, Mindestlohnerhöhung und auch bei der Rente statt dem ewigen CDU-Mantra „Sollen sie doch mehr arbeiten, wenn sie mehr Geld brauchen“
Also diese Mulle sagt ja Bürgergeld beziehen und dann Schwarz arbeiten gehen um noch Geld mehr zu machen und dann natürlich keine Steuern zahlen. Mafia lifestyle wird verherrlicht.
Aber für den Sperling, und den Herrn Kehm ist das kein Grund zur Aufregung. Das da jemand auf Kosten der hart arbeitenden Steuerzahler leben will ohne selbst zur Solidargemeinschaft mit Steuern oder Sozialbeiträgen beizutragen. Da regt man sich lieber darüber auf das die Mulle was gegen das Gendern gesagt hat. Genau hier zeigt sich dann ja in den Kommentagen wieder warum die politische Linke so ein massives Image Problem hat.
@Julian Häffner es sind doch gerade die Linksgrünen parteien die wirtschaftliche Reformen verhindern und dafür sorgen das die Wirtschaft sich deindustrialisiert. Linke Parteien sorgen also dafür das wir Arbeiter unsere Jobs in der Industrie verlieren. Sozial ist das nicht.
Die CDU glänzt vor allem mit Korrution und einem Kanzler der Wirtschaftliche Reformen verspricht und nix liefert bis auf neuerdings mimosenhaftes Selbstmitleid. Die FDP hat sich mit Lindner selbst abgeschossen und gibt sich mit Kubiki nun vollens den Rest. Die AfD wäre die totale Katastrophe mit nationaler Isolierung und Hofpolitik für Putin wären dann Wirtschaft und Arbeitsplätze endgültig am Arsch.
So. Mein Fazit. In Deutschland gibt es keine Arbeiterpartei mehr. Keine Partei mehr für die Leute bei denen um 6 Uhr der Wecker klingelt. Keine Partei für Arbeiter und Beitragszahler mehr, da gibts nix im Angebot. Ich gehe nur noch wählen um die AfD zu verhindern, an gute Politik glaube ich bei dem Angebot nicht mehr. Das es auch anders geht beweist die Schweiz, da wächst die Industrie obwohl die 3x so hohe Löhne wie in Deutschland haben. Denkt mal darüber nach.
Bei dem Artikel und auch Kommentar geht es um was ganz anders 😛 Und auf leicht erkennbare Triggerpunkte reagieren ist was für Leute mit verminderter Reiz-Reaktionskontrolle 😛
Was mir auffällt ist das die heutigen Linken keine großen Persönlichkeiten mehr hervor bringen. Frühere Generationen hatten ihren Proudhon, Marx, Bakunin, ggfs noch Rudi Dutschke. Alles intelligente Leute. Aber heute ? Was gibt es da ?
Mir scheint es so das die wokenes keine guten Denker mehr erzeugt. Man denke da nur an Judith Butler, die Erfinderin der Gender Queer Theorie… die Hamas und Hisbollah als Linke befreiungskämpfer verherrlicht hat. Ja, jene die Quere Menschen hinrichten. Absurd aber sowas wird als Links verkauft an Universitäten die vom Staat und Großkapital finanziert werden. Mit Absicht so will ich meinen, denn so wird linkes denken bei der Normalbevölkerung die noch über Resthirn verfügt maximalst unattraktiv gemacht.
Dann noch das ganze von der Regierung finanzierte Umfeld der Nichtregierungsorganisationen. Links dem Anschein nach, nicht mehr als Fasade. Aber wer Geld vom Kapitalistischen Staat bekommt ist ja dann auch Staatstreu. Money makes the world go round. Wessen Brot ich ess dessen lied ich Sing…. heraus kommt dann eine staatstragende woke Linke die sich mehr um Sprachregeln kümmert statt darum wie eine andere Gesellschaft aussehen oder realisiert werden könnte. Linkes Revoluzertum verkommt so zur Performance, finanziert von der Bourgeoisie höchstselbst. Als Folge werden die harten Fragen von Staatsmacht und Kapital nichtmal mehr gestellt… Gendersprache statt Aufbau alternativer Strukturen die autark sind.
Die politische Linke macht sich so selbst obsolet. Sobald Sie sich vom Opium der Bourgeoisen NGO Finanzierung eingelullt selbst kastriert hat. Dann wird auch die NGO Finanzierung der Kettensäge zum Opfer fallen. Warum sollte die Bourgeoisie denn auch eine Linke weiter mit Staatsgeld domestizieren wollen die ohnehin völlig irrelevant geworden ist ? Für das Großkapital gilt dann: Linke versenkt, mission accomplisched. Kapitalisten geben schließlich ungern Geld für irrelevantes aus.
Ich verachte mittlerweile woke pseudo Linke abgrundtief das sage ich als ehemaliger Linken wähler.
Guckt mal hier: https://www.ruhrbarone.de/behoerden-schauen-weg-weil-sie-angst-haben-als-rassistisch-oder-islamfeindlich-zu-gelten/256410/
Da werden dann sogar schon Islamistische Vergewaltiger von pseudo Linken Politikerinnen protegiert weil man deren juristische Verfolgung für anti islamischen Rassismus hält. Das gleiche woke Milieu marschiert dann aber wieder stolz auf dem CSD mit um sich als besonders feministisch feiern zu lassen.
Keine Ahnung was dahinter steckt, Ideologische Verblendung allein kann es nicht sein. Um so zu handeln braucht es eine gute Portion Hirnfäule oder gar Bösartigkeit. Anders ist das für mich nicht zu erklären.
Ich hoffe Piratenpartei steht das nächste mal wieder auf dem Wahlzettel. War ja letztes mal nicht und da hab ich dann leider DiePartei wählen müssen…. Den was es sonst so Links im Angebot gibt ist für mich derzeit komplett durch und weitgehend unwählbar.
Der Artikel ist gut, trifft einige wichtige und richtige Punkte. Greift aber etwas zu kurz da Steuern und Staatsfinanzierung nicht mit vorkommen.
Als Arbeiter zahlt man 30-35% Einkommenssteuer im Schnitt. Wenn man das Geld dann ausgeben will noch mal 19% Mwst die CDU/SPD ja jetzt anheben wollen. Also locker 50% und mehr… Dann noch Sozialabgaben, GEZ, Rentenbeiträge die später nur für Armut reichen werden. Nachdem der Staat die hälfte gestohlen hat erwartet der Staat noch das man privat spart für das Alter und Notlagen. Schwierig wenn man wenig übrig hat und die Miete auch nicht billig ist. Der Sozialstaat ist dann für den Bürger so teuer das er jene Armut produziert die er zu bekämpfen vorgibt.
Die Linken Wichtel wie reagieren die darauf ? Erzählen uns das wir Arm sein weil uns die Kapitalisten ausbeuten würden. Während der deutsche Staat die Milliarden von uns Bürgern in der Welt verteilt. Wir haben es hier mit Linken zu tun die komplett Gaga sind, die Leben in einer Paralell Realität. Privilegierte Gutbürgerliche Kinder die sich einen Dreck für das Leben der malochenden Arbeiter interessieren. Schlimmer noch, viel schlimmer. Die Linken sind Komplizen bei diesem Staats-Verbrechen gegen das Proletariat. Denn deren ganzen Linskgrünen NGOs bekommen ja kräftig Geld von uns Proletariern nur um dann auf Steuerzahlerkosten Gutmensch spielen zu können. Wenn man sich beschwert wird mal als Faschist und Nazi verleumdet. Alles schon erlebt.
Will man mehr soziale Gerechtigkeit ? Dann wäre es ein Anfang wenn man mehr Geld das man verdient Behalten darf statt immer mehr davon dem Staat geben zu müssen. Früher gab es Bauernaufstände weil die nicht ihren Zehnten, 10% an den König geben wollten. Heute soll man immer mehr an Abgaben klaglos ertragen oder man ist Nazi.
Was ich mir wünschen würde wären wieder Sozialdemokraten die sich für jene einsetzen die das alles bezahlen müssen. Eine Partei von Arbeitern für Arbeiter. Dann würde der Laden hier gänzlich anders aussehen. Dann würden die Arbeiter auch nicht mehr in Schaaren zur AfD überlaufen.