19. Mai 2026

Wer das Wort erfindet, gewinnt die Debatte

1 thought on “Wer das Wort erfindet, gewinnt die Debatte

  1. Mann muss nur nach Russland gucken. Dort gilt Kritik an den Kriegsverbrechen der russischen Armee als „Hass und Hetze“ und wird mit 15 Jahre Gulaghaft bestraft, falls die verurteilten überhaupt solange überleben. Wer im Iran die Mullahs kritisiert betreibt Hetze gegen Allah und den Islam und darauf steht natürlich die Todesstrafe….

    Auch in der DDR gab es den Begriff „staatsfeindliche Hetze“ und damit war alles gemeint was eine andere politische Meinung hatte als die SED. Braucht man sich nicht wundern warum derzeit so viele DDR Bürger so allergisch darauf reagieren nun im Westen ähnliche Begriffe wieder zu hören.

    Dabei wäre es ausreichend einfach nur geltende Gesetze anzuwenden. Holocaustleugnung oder Aufrufe zu Terror sind ja ohnehin schon illegal. Dazu braucht es dann auch keine Zig X neuen, unklaren und schwammigen Regelungen die Grauzonen schaffen um außerhalb des normalen Rechts Canceln zu können.

    Auch bei Drogen. Der Begriff „Rauschgift“ um Menschen kriminalisieren zu können. Dabei ist mittlerweile bekannt das LSD z.B. als Medikament gegen Depressionen taugt. Aber wenn in den Köpfen drin ist das alles was berauscht Gift ist, dann kann das natürlich nicht zum Wohl der Menschen genutzt werden. Außer Alkohol natürlich, das geht ok. Darüber das die Abwässer der Bundestagstoiletten stark Kokshaltig sind regt sich auch niemand auf. Scheint also nur dann Gift zu sein wenn der Untertan das konsumiert.

    Aber was lernen wir daraus ? Selbst neue Begriffe setzen diese erklären und durch ständiges Wiederholen zum neuen Mainstream werden lassen ?

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