15. August 2026

Betroffenheit und Wut – Berlin, 2026

9 thoughts on “Betroffenheit und Wut – Berlin, 2026

  1. Sehr guter Artikel, bennent im grunde alles sehr klar und deutlich.

    Ja wir brauchen mehr Deradikalisierung, da sollten wir vielleicht mal in Israel anfragen. 21% der Israelischen Staatsbürger sind arabische Muslime die mehrheitlich sehr gut integriert sind. Oder in den arabischen Emiraten. Die politische Führung der AE hat ja schon lange gewarnt das Europa nicht genug gegen den Islamismus tun würde und das zu Gewalt führen würde. Als Gläubige Muslime werden die da ja mehr Erfahrung haben als wir, da sollten wir zuhören.

    Deradikalisierung erfordert aber auch die Bereitschaft des Extremisten da mitzumachen. Mittags zum Derad Seminar und Abends in die Islamisten Moschee zurück ins radikale Umfeld. Das ist da wohl eher nicht der richtige weg. Da müsste die Deradikalisierung bei jemand der als Mitglied einer Terror Organisation überführt wurde besser im Knast stattfinden. Um sicherzustellen das die Rückfall Gefahr reduziert wird.

    1. So mancher kurdische, jezidische, Türkische Migrant hat vor Islamismus gewarnt. Deutschland wollte nicht hören. Die warner hat man deshalb in die rechte Schmuddel Ecke gestellt, ausgegrenzt nicht zugehört.

      Dann weiter Islamisten aufgenommen und zugelassen das Islamische Staaten wie Iran hier radikale Moscheen als teil einer asymmetrischen Kriegsführung finanzieren.

      Während man für Integration und Deradikalisierung viel zu wenig getan hat

      Jetzt haben wir den ganz großen Clusterfuck von dem nun die AfD bei den Wahlen in Ostdeutschland profitieren wird. Leider.

  2. Wie muss man sich diese ‚Deradikalisierungskurse‘ eigentlich vorstellen? Sitzen die Extremisten da brav im Stuhlkreis, in der Mitte ein fetter Yoga-Hippie-Typ mit Matcha-Latte, der ihnen was von toxischer Männlichkeit und unterdrückten Gefühlen und dem Weltfrieden erzählt? Und danach sind alle geheilt und wollen nur noch Bio-Tofu grillen? Mal ehrlich: Wer glaubt den ernsthaft, dass ein ausgewachsener Islamist, der jahrelang radikalisiert wurde, sich durch so einen lustigen Workshop wieder ‚gerade rücken‘ lässt? Islamismus ist keine Ausnahmeerscheinung, der wird seit Jahren in radikalen Moscheen gepredigt und an unseren Schulen geduldet, auf CSDs von Queer4Palestine gefeiert. Aber statt das Problem anzupacken, hat man lieber die Augen zugemacht – aus Angst, man könnte Muslime ‚stigmatisieren‘ oder der AfD Auftrieb geben. Und jetzt das Meisterstück: Genau wegen dieser Islamisten-Gewalt wird die AfD stärker. Jedes Mal, wenn einer messert oder bombt, knallen bei Weidel die Sektkorken. Weil die anderen Parteien das Thema aus lauter Toleranz-Wahn nicht anfassen wollen, kann die AfD es für sich monopolisieren. Die woken Pfeifen kapieren das nur nicht. Wollen die AfD schwächen aber machen Sie nur stärker, studierte Leute aber so inkompetent und Weltfremd das Sie zielsicher das Gegenteil von dem erreichen was Sie wollen. Am Ende dürfen wir Normalbürger dann die Islamisten und die rechtsextremen Spinner ausbaden. Ganz tolle Aussichten sind das.

  3. Wenn die Lämmer den bösen Wolf auf Bewährung freilassen dann werden die Lämmer eben gefressen. Denn Wölfe machen Wolf Dinge.

    Ist übrigens völlig egal ob es sich dabei um Wölfe aus dem Nazi, Islamisten oder Stalinisten Rudel handelt. Die sind alle so.

  4. Sperling hat da wenigstens den Mut Klartext zu reden und den Islamismus beim Namen zu nennen.

    Der Rest der Piratenpartei scheint dazu unfähig, wenn man sich die allgemeinen Statements so anguckt. Oder auch gewisse LVs die generell da völlig unkritisch sind und die Keule des „Anti Islamischen Rassismus“ etc schwingen.

    Früher haben mal Piraten gegen Tanzverbot vor Katholischen Kirchen demonstriert. Klar Laizistisch. Aber jetzt mal hingehen und Islamischen Fundamentalismus kritisieren, geht offenbar nicht. Schade, sehr schade. Da wähle ich dann doch lieber die Grünen. Chem Özdemir und Boris Palmer reden da Klartext ohne diesen linken schweigezwang bei Islamismus. Da muss endlich mal Bewegung in die Debatte kommen.

    1. Ich bin froh dass Sperling wenigstens das Kind beim Namen genannt hat, bei vielen andere ist erschreckend immer noch Stille. Dabei ist es schade, die Partei war mal weiter.

  5. Etwas verspätet Danke an Sperling für den Artikel. Mir ging es ganz ähnlich wie dir. Wie bei fast allem was von ihm und dieser Regierung kommt, kaum hatte Dobrinth den Mund aufgemacht, hätte ich nur noch schreien können. Er und das Merz-Kabinett instrumentalisieren und missbrauchen jede Gelegenheit zur Beschneidung unserer Grundrechte und Errungenschaften. Was gerade an Abbau an Rechten passiert, ist der Hammer. Aber kein Aufschrei. Es ist nicht still, aber alles bleibt leise. Kein Widerstand!

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