Am Morgen des 26. August 2026 kam in Nepals Distrikt Rasuwa eine Welle aus Wasser, Geröll und Felsblöcken zu Tal. Sie traf die Grenzsiedlungen Timure und Syabrubesi, riss Brücken, Straßen und Kraftwerke fort und lief dann weiter, den Bhote Koshi hinunter, in den Trishuli, Richtung Kathmandu. Leichen wurden noch in Chitwan geborgen, rund dreihundert Kilometer flussabwärts [1][2].
Die Zahlen steigen, während ich das schreibe (27.08.26, 23:12), und sie werden noch steigen. Mehrere hundert Tote, mehr als tausend Vermisste beiderseits der Grenze, darunter Touristen aus einem Dutzend Ländern und acht Deutsche [2][3]. Und die Erklärung war innerhalb von Stunden fertig, und sie steht seither in jedem Bericht: Der Gletscher war es. Das Eis geht, die Berge werden instabil, die Klimakrise kommt im Himalaya an. Das stimmt alles. Es erklärt nur nicht, warum mehrere hundert Menschen tot sind.
Denn dieselbe Physik hat vor fünfzehn Monaten ein Schweizer Dorf ausradiert, und dort starb ein einziger Mensch. Der Unterschied zwischen Blatten und Rasuwa liegt nicht im Berg. Er liegt in dem, was vorher gebaut worden war, und er lässt sich in Tagen messen.
Fangen wir mit dem an, was tatsächlich passiert ist.
Was den Sturz ausgelöst hat, ist noch nicht abschließend geklärt. Die bisher belastbarste Deutung, unabhängig voneinander von Nepals Katastrophenschutzbehörde NDRRMA und vom regionalen Forschungszentrum ICIMOD vorgetragen: Eis und Fels kamen aus großer Höhe herunter, gingen etwa zwanzig Kilometer nördlich des Grenzübergangs in die Lhende Khola, blockierten den Bach und ließen das aufgestaute Wasser dann auf einmal los [1][4]. Beide Stellen betonen, dass es sich um eine vorläufige Einschätzung handelt. Starkregen scheidet als Hauptauslöser aus, in den Tagen davor hatte es in der Region nicht nennenswert geregnet [1][4].
Ein Detail ist trotzdem gesichert, und es erklärt einiges an der ersten Verwirrung. Die US-Erdbebenwarte USGS hatte kurz vor der Flut ein Beben der Stärke 4,4 registriert. Nach Auswertung der umliegenden Stationen und von Satellitenbildern hat sie die Einstufung korrigiert: Es war kein Erdbeben, sondern der Kollaps selbst, der ein Signal von der Stärke 5,2 erzeugte [4][5]. Ein Bergsturz kann sich anfühlen wie ein Beben. Er ist keines.
Und dann kommt das, was solche Katastrophen erst richtig gefährlich macht: Der Riegel liegt immer noch oben. Ein Teil der Trümmer blockiert den Fluss weiterhin, eine zweite Flutwelle gilt als wahrscheinlich, auf chinesischer Seite laufen Evakuierungen [1].
Und bei uns?
Die Frage kommt zuverlässig, und sie ist berechtigt. Die Antwort lautet: Ja. Sie ist nur unangenehmer, als der Fragende erwartet.
Am 28. Mai 2025 begrub eine Lawine aus Fels, Eis und Schlamm das Walliser Dorf Blatten im Lötschental. Vorausgegangen waren wochenlange Felsstürze vom Kleinen Nesthorn, die sich auf dem Birchgletscher auftürmten, bis dieser einbrach. Rund drei Millionen Kubikmeter Material gingen ins Tal. Das Dorf existiert in seiner alten Form nicht mehr. Es starb ein Mensch, ein 64-jähriger Schafhalter, der sich außerhalb der Sperrzone aufgehalten hatte [6][7].
Acht Jahre vorher hatte am Piz Cengalo oberhalb von Bondo eine Felsflanke ausgelöst und war im Tal zum Murgang geworden. Auch dort war das Dorf geräumt. Acht Wanderer, die oben unterwegs waren, starben trotzdem.
Diese Fälle sind keine Ausreißer. Seit dem Ende der Kleinen Eiszeit sind in der Schweiz rund 1.200 neue Gletscherseen entstanden, allein 180 davon im Jahrzehnt bis 2021 [8]. Parallel dazu taut der Permafrost, der oberhalb von etwa 2.500 Metern das Bindemittel steiler Felsflanken ist. Mehr Wasser oben. Weniger Halt im Fels. Das ist keine Prognose, das ist Bestandsaufnahme.
Andere Berge, gleiche Kaskade
Ein beliebter Einwand lautet, der Himalaya sei eben anders. Höher, jünger, steiler, tektonisch aktiv. Stimmt alles. Es hilft nur nichts.
Beide Gebirge sind Kollisionsgebirge. Beide bestehen aus übereinandergeschobenen Gesteinspaketen, die steile Flanken bilden. In beiden hielt bis vor kurzem Eis zusammen, was jetzt nicht mehr zusammenhält. Der Auslöser ist identisch.
Interessanter ist, was danach passiert. In Rasuwa war der Startpunkt ein Sturz aus Eis und Fels, der einen Bach blockierte. In Blatten war der Startpunkt ein Sturz aus Fels, der einen Gletscher zum Einsturz brachte. Und in beiden Fällen endete es an derselben Stelle: Das Material verstopfte den Fluss und staute ihn auf. Die Lonza im Lötschental. Die Lhende Khola an der tibetischen Grenze.
Danach ist die Frage in beiden Tälern dieselbe. Nicht mehr, ob der Berg kommt. Sondern wann der See geht.
Bei ICIMOD, dem regionalen Forschungszentrum für den Hindukusch-Himalaya, heißt das kaskadierende Gefahren: Ein Ereignis in der Kryosphäre wird binnen Stunden zur Flut in einer Siedlung [1]. Der Begriff beschreibt das Wallis genauso gut wie Nepal.
Nur ist es im Wallis anders ausgegangen.
Der Unterschied heißt Warnzeit
Blatten hatte Kameras und Radar am Hang. Es hatte Geologen, die die Rissbewegungen in Echtzeit auswerteten. Es hatte eine Gemeinde, die evakuieren durfte, einen regionalen Führungsstab, der es anordnete, und eine Bevölkerung, die der Anordnung folgte. Rund dreihundert Menschen verließen ihre Häuser am 19. Mai. Der Berg kam am 28. Mai [6][7].
Neun Tage.
Rasuwa hatte den Pegel bei Galchchi. Dort, rund hundert Kilometer flussabwärts, stieg der Trishuli innerhalb von dreißig Minuten um neun Meter [1]. Der Pegel hat gemessen, was ohnehin schon passierte. Warnen konnte er niemanden mehr.
Die Stationen weiter oben, die früher hätten warnen können, wurden von der Flut beschädigt oder fortgerissen. Ausgerechnet Galchchi, weit unten, blieb in Betrieb [1]. Man muss diesen Satz zweimal lesen: Die Messtechnik, die vor der Katastrophe hätte warnen sollen, war das erste, was die Katastrophe vernichtet hat. Was übrig blieb, war die Station, die nur noch protokollieren konnte.
Und das Perfide ist: Die Gefahr war bekannt. Derselbe Bach hatte im Juli 2025 schon einmal eine tödliche Flut geschickt, die die Freundschaftsbrücke nach China wegriss; Ursache war damals die Entleerung eines Sees auf einem Gletscher [9]. ICIMOD formuliert es nüchtern: derselbe Ort, den die Flut im Vorjahr verwüstet hat, ist erneut bedroht [1]. Zweimal in vierzehn Monaten, an derselben Stelle.
Die Frage ist also nicht, ob jemand es hätte wissen können. Die Frage ist, warum das Wissen nicht in einen Sensor, eine Leitung und eine Sirene übersetzt wurde.
Warnzeit fällt nicht vom Himmel
Sie wird gebaut. Sie besteht aus Sensoren am Hang, aus Datenleitungen, die auch bei Stromausfall funktionieren, aus Fachleuten, die die Daten lesen können, aus einer Behörde, die zuständig ist, aus einem Rechtsrahmen, der Zwangsevakuierungen erlaubt, und aus einer Bevölkerung, die der Anordnung genug vertraut, um das eigene Haus zu verlassen, obwohl der Himmel blau ist.
Jedes einzelne dieser Elemente kostet Geld und politische Entscheidung. Keines davon entsteht spontan.
Und man kann messen, was passiert, wenn es sie gibt. Die Weltorganisation für Meteorologie hat für den Zeitraum 1970 bis 2019 mehr als elftausend Wetter-, Klima- und Wasserkatastrophen ausgewertet, mit gut zwei Millionen Toten. Über neunzig Prozent dieser Toten entfielen auf Entwicklungsländer. Im selben Zeitraum sank die jährliche Zahl der Todesopfer von über 50.000 in den 1970er Jahren auf unter 20.000 in den 2010ern, und die WMO führt das ausdrücklich auf Frühwarnsysteme und Katastrophenmanagement zurück [10][11]. Das Sendai-Monitoring bestätigt den Trend: minus 51 Prozent im Jahrzehnt bis 2023 gegenüber dem vorhergehenden [12].
Damit ist die These keine Meinung mehr. Die Todeszahl folgt nicht der Gefahr. Sie folgt der Warninfrastruktur.
Dieselbe Quelle liefert die Kehrseite: Nur etwa die Hälfte der WMO-Mitgliedstaaten verfügt überhaupt über Frühwarnsysteme für mehrere Gefahrenarten [10]. Die UN-Initiative „Early Warnings for All“ soll das bis Ende 2027 ändern. Bis dahin sind es noch sechzehn Monate.
Wer jetzt einwendet, das sei eine Frage des Wohlstands, arme Länder könnten sich so etwas eben nicht leisten, sollte nach Bangladesch schauen. Bei Wirbelstürmen starben dort früher Zehntausende, in einem Fall Hunderttausende. Diese Größenordnungen sind Geschichte, und zwar nicht, weil Bangladesch reich geworden wäre, sondern weil es gewarnt hat [11]. Es ist keine Frage des Bruttoinlandsprodukts. Es ist eine Frage der Priorität.
Wer zahlt, und wer nicht
Damit sind wir bei der unangenehmen Hälfte.
Auf der COP27 wurde 2022 ein Fonds für Schäden und Verluste beschlossen, ein Jahr später operationalisiert, gefeiert als Durchbruch nach dreißig Jahren Verhandlung. Stand März 2026 sind ihm 822 Millionen US-Dollar von 27 Gebern zugesagt. Eingegangen sind davon rund 448 Millionen [13][14].
Halten wir das kurz fest. Von 27 Staaten, die vor laufenden Kameras eine Zusage gemacht haben, hat rund die Hälfte des zugesagten Geldes den Weg auf das Konto gefunden. Es geht nicht um einen Bewilligungsstau in einer Fachbehörde. Es geht um eine Überweisung, die zugesagt wurde und nicht ausgeführt wird. Wer eine Rechnung so behandelt, bekommt eine Mahnung. Wer eine Klimazusage so behandelt, bekommt beim nächsten Gipfel wieder ein Foto.
Zur Einordnung: Der jährliche Bedarf für klimabedingte Schäden in Entwicklungsländern wird bis 2030 auf 290 bis 580 Milliarden Dollar geschätzt [15]. Der Fonds bewegt sich damit im Bereich eines Zehntelprozents. Und selbst dieser Bruchteil ist nicht gesichert: Zivilgesellschaftliche Organisationen warnen, dass der Fonds 2027 leer sein könnte, bevor er das erste Mal in nennenswertem Umfang ausgezahlt hat [14].
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Nach dreißig Jahren Verhandlung, zwei Jahren Aufbau und einem Gipfelbeschluss, der als historisch gefeiert wurde, steht der Fonds vor der Möglichkeit, zu verschwinden, ohne je funktioniert zu haben. Nicht weil das Konzept gescheitert wäre. Weil niemand überweist.
Und die Ausrede, es sei kein Geld da, ist erledigt. Dieselben Staaten haben in derselben Zeit Bankenrettungen, Pandemiehilfen und Rüstungsprogramme in dreistelliger Milliardenhöhe aus dem Boden gestampft, wenn es politisch opportun war. Es fehlt nicht das Geld. Es fehlt die Absicht.
Ein Fonds, der die Hälfte des Zugesagten bekommen hat, und das Zugesagte ist ein Bruchteil eines Prozents des Bedarfs. Man kann das Klimafinanzierung nennen. Man kann es auch beim Namen nennen: eine Geste, die sich selbst nicht ernst nimmt.
Und ja, die Verantwortung ist nicht einseitig. Nepal hat Wasserkraftwerke, Straßen und Siedlungen in Schluchten gebaut, deren Risiko dokumentiert war. Die Bauaufsicht ist schwach, die Katastrophenverwaltung unterfinanziert, die grenzüberschreitende Koordination mit China existiert kaum. Das gehört dazu, sonst wird die Analyse zur Schuldzuweisung mit Wunschadresse.
Aber wer die Emissionen verursacht hat, die den Permafrost auftauen lassen, sitzt nicht in Kathmandu. Er sitzt in Berlin, Peking und Washington. Und er hat zugesagt zu zahlen.
Eine notwendige Ehrlichkeit
Ein Punkt, den man nicht überspringen darf: ICIMOD sagt ausdrücklich, es sei zu früh, um zu bestimmen, welche Rolle der Klimawandel bei diesem konkreten Ereignis gespielt hat [1]. Der Trend ist belegt, die Häufung ist belegt, die physikalischen Mechanismen sind verstanden. Dieser eine Sturz an dieser einen Stelle ist noch nicht attribuiert, und auch der Ablauf selbst ist erst vorläufig rekonstruiert. Für Blatten gilt übrigens dasselbe: Die ETH Zürich hält bis heute offen, ob am Ende äußere Faktoren oder Vorgänge im Gletscher selbst den Ausschlag gaben [7].
Das schwächt die Argumentation nicht, es verschiebt sie nur an die richtige Stelle. Denn ob dieser eine Sturz dem Klimawandel zuzurechnen ist, ändert nichts an der Frage, warum niemand rechtzeitig Bescheid geben konnte. Die Warnkette hätte auch bei einem rein zufälligen Bergsturz gefehlt.
Wer die Unsicherheit dagegen wegkürzt, weil sie die Empörung verwässert, liefert die Angriffsfläche frei Haus. Und braucht sich hinterher nicht zu wundern, wenn die ganze Argumentation als Alarmismus abgetan wird.
Was folgt daraus
Der Klimawandel ist der Auslöser. Er ist nicht die Todesursache. Die Todesursache ist eine Warnkette, die es an einem Ort gab und am anderen nicht.
Das lässt sich ändern, und zwar billiger als fast alles andere in der Klimaanpassung. Ein Hangradar kostet weniger als ein Kilometer Bundesstraße. Was fehlt, ist nicht die Technik. Es fehlt die Entscheidung, sie dorthin zu stellen, wo Menschen wohnen, die nicht in der Schweiz wohnen.
Drei Dinge wären zu tun:
- Frühwarnsysteme gehören in die Anpassungsverpflichtung, nicht in die Entwicklungshilfe. Wer Emissionen verursacht hat, schuldet den Betroffenen keine Wohltat, sondern eine Leistung. Der Unterschied ist nicht semantisch, er entscheidet über die Verlässlichkeit der Finanzierung.
- Der deutsche Beitrag zum Fonds für Schäden und Verluste gehört beziffert, eingezahlt und zweckgebunden. Zugesagt ist nicht überwiesen, und eine Zusage, die man nicht einhält, ist keine Klimapolitik, sondern eine Pressemitteilung mit Verfallsdatum. Wer beim nächsten Gipfel eine neue Zusage machen will, sollte zuerst die alte begleichen. Und das Geld gehört ins Monitoring vor der Katastrophe, nicht in den Wiederaufbau danach, auch wenn Sensoren sich schlechter fotografieren lassen als Hilfslieferungen.
- Die alpine Erfahrung ist ein Exportgut. Was Blatten gerettet hat, war keine Hochtechnologie: Kameras, ein Bodenradar am Hang, Leute, die Rissbewegungen lesen können, und ein Führungsstab, der entscheiden darf. Radarinterferometrie zur Hangüberwachung wird in der Schweiz und in Österreich seit Jahren routinemäßig eingesetzt. Das Wissen liegt in Behörden und Hochschulen, nicht in Patenten. Es weiterzugeben und die Geräte zu bezahlen kostet einen Bruchteil dessen, was ein einziger Wiederaufbau kostet.
Im Juni habe ich an dieser Stelle über das Erdbeben in Venezuela geschrieben und dabei einen Satz benutzt, der hier wieder passt: Das Erdbeben hat Venezuela nicht ruiniert, es hat sichtbar gemacht, was schon ruiniert war [16].
Für Rasuwa lautet er anders und läuft doch auf dasselbe hinaus. Die Flut hat diese Menschen nicht getötet. Getötet hat, dass niemand rechtzeitig Bescheid sagen konnte.
In Blatten konnte jemand Bescheid sagen. Das ist der ganze Unterschied. Und er ist bezahlbar.
Quellen
[1] ICIMOD: Major flash flood sweeps through Nepal’s Rasuwa district, raising fears of further downstream flooding. Pressemitteilung vom 26. August 2026, aktualisiert 27. August 2026. https://www.icimod.org/press-release/major-flash-flood-sweeps-through-nepals-rasuwa-district-raising-fears-of-further-downstream-flooding/
[2] ZDFheute: Sturzflut in Nepal, Liveblog, Stand 27. August 2026. https://www.zdfheute.de/politik/ausland/nepal-sturzflut-tote-vermisste-liveblog-100.html
[3] Tagesspiegel: Mindestens 270 Tote nach Sturzflut in Nepal, 27. August 2026.
[4] ThePrint: Nepal Rasuwa floods: Glacial collapse, not earthquake, says USGS. 27. August 2026, mit der Erstbewertung der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde NDRRMA. https://theprint.in/feature/nepal-rasuwa-floods-glacial-collapse-usgs/3026053/
[5] Al Jazeera: Nepal-Tibet floods: What happened, what caused them and who is missing?, 27. August 2026; sowie The Tribune: Landslide, not earthquake, triggered deadly Nepal flash floods: USGS, 27. August 2026. https://www.aljazeera.com/news/2026/8/27/nepal-tibet-floods-what-happened-what-caused-them-and-who-is-missing
[6] SRF: Katastrophe im Lötschental, 29. Mai 2025. https://www.srf.ch/news/schweiz/katastrophe-im-loetschental-was-wohl-zum-bergsturz-gefuehrt-hat
[7] ETH Zürich: Was ETH-Glaziolog:innen über den Abbruch des Birchgletschers wissen, Faktenblatt Farinotti et al., 4. Juni 2025. https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2025/05/eth-gletscherforschende-zum-abbruch-des-birchgletschers.html
[8] Eawag: 1200 neue Gletscherseen entdeckt. Gletscherseeinventar Schweiz, Juli 2021. https://www.eawag.ch/de/info/portal/aktuelles/news/1200-neue-gletscherseen-entdeckt/
[9] Wikipedia: 2025 Nepal floods, Abschnitt Rasuwagadhi flood, 8. Juli 2025. https://en.wikipedia.org/wiki/2025_Nepal_floods
[10] WMO: Weather-related disasters increase over past 50 years, causing more damage but fewer deaths. Atlas of Mortality and Economic Losses from Weather, Climate and Water Extremes (1970–2019), WMO-No. 1267. Dort auch die Angabe, dass nur die Hälfte der 193 WMO-Mitglieder über Multi-Hazard-Frühwarnsysteme verfügt. https://wmo.int/media/news/weather-related-disasters-increase-over-past-50-years-causing-more-damage-fewer-deaths
[11] WMO: Economic costs of weather-related disasters soars but early warnings save lives. Atlas-Update bis 2021, mit dem Beispiel Bangladesch. https://wmo.int/media/news/economic-costs-of-weather-related-disasters-soars-early-warnings-save-lives
[12] Environmental Research Letters: Mortality reduction despite changing climate extremes requires better understanding of human behavioral response to warnings, 2025. Sendai-Monitoring, minus 51 Prozent 2014–2023. https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ae034f
[13] FRLD: Funding/Pledges. Stand 15. März 2026, 822,06 Mio. USD von 27 Gebern. https://www.frld.org/pledges
[14] Climate Home News: The loss and damage fund needs far more finance to deliver climate justice, 9. Juli 2026. Eingezahlt rund 448 Mio. USD. https://www.climatechangenews.com/2026/07/09/the-loss-and-damage-fund-needs-far-more-finance-to-deliver-climate-justice/
[15] CEEW: What Is Loss and Damage Finance and Why Does It Matter?, Dezember 2025. Bedarfsschätzungen 290–580 Mrd. USD jährlich bis 2030. https://www.ceew.in/publications/what-is-loss-and-damage-finance-and-why-does-it-matter
[16] Flaschenpost: Ist das Erdbeben in Venezuela die alleinige Ursache für die Katastrophe?, 27. Juni 2026. https://die-flaschenpost.de/2026/06/27/ist-das-erdbeben-in-venezuela-die-alleinige-ursache-fuer-die-katastrophe/
