18. April 2026

Die Welt hat kein Sicherheitsproblem, sie hat ein Glaubwürdigkeitsproblem — und der Unterschied kostet gerade 113 Dollar pro Barrel.

Ein Essay vom Sperling zur aktuellen Sicherheitslage

Seit Ende Februar 2026 führen die Vereinigten Staaten und Israel einen offenen Krieg gegen Iran. Die Straße von Hormuz ist faktisch gesperrt. Brent-Rohöl notiert aktuell (26.3.2026) über 113 Dollar, ein Niveau, das zuletzt in den 1970ern erreicht wurde, damals mit einer Wirtschaftskrise als Begleiterscheinung, die eine ganze politische Generation prägte. In der Ukraine geht der Krieg ins fünfte Jahr; Waffenstillstandsverhandlungen sind, wie das IPG-Journal es formulierte, „zu einem Ritual geworden“. Der neue Oberste Führer Irans ist der Sohn des getöteten Vorgängers, gilt als noch kompromissloser, und wurde von Trump vor seiner Ernennung als „inakzeptabel“ bezeichnet — was ihn natürlich nicht daran hinderte, ernannt zu werden.

Man könnte jetzt die Karte aufmachen und sagen: Schaut her, was alles schiefgeht. Man könnte aufzählen. Man könnte kartographieren. Viele tun das.

Ich halte das für den falschen Ansatz. Nicht weil die Fakten nicht stimmen. Sondern weil das Aufzählen von Konflikten die eigentliche Frage verfehlt: Warum jetzt? Warum gleichzeitig? Warum bricht das alles auf einmal auf?

Die Antwort lautet nicht: Weil die Welt so viele Probleme hat. Die Antwort lautet: Weil die rote Linie aufgehört hat zu funktionieren.

Was eine rote Linie ist — und was sie nicht ist

Eine rote Linie ist kein geographisches Konzept. Sie ist ein Versprechen. Genauer: Sie ist ein angekündigtes Versprechen mit dem impliziten Zusatz, dass seine Verletzung Konsequenzen hat, die schlimmer sind als das, was man sich durch die Verletzung erhofft.

Das ist die ganze Mechanik. Nicht Waffen. Nicht Truppenstärke. Nicht UN-Resolutionen. Das Entscheidende ist die Vorhersehbarkeit der Reaktion.

Wer in den letzten zehn Jahren aufmerksam zugeschaut hat, weiß: Diese Vorhersehbarkeit ist systematisch erodiert. Obama zog eine rote Linie beim Einsatz chemischer Waffen in Syrien. Assad überschritt sie. Es passierte — nichts Definitives. Russland marschierte 2022 in die Ukraine ein, nachdem es 2014 bereits die Krim annektiert hatte, ohne dass die angekündigten Konsequenzen die Kalkulation grundlegend verändert hätten. Iran hat die Straße von Hormuz blockiert — eine Meeresstraße, durch die 20 Prozent des weltweiten Öl- und Gashandels fließen. Trump drohte mit Angriffen auf Kraftwerke. Dann verlängerte er die Frist. Dann wieder. Das US-Ultimatum wird, Stand heute, wie ein Zahnarzttermin behandelt: Man verschiebt ihn, solange man kann, und hofft, dass der Zahn sich irgendwie von selbst repariert.

Wundert das jemanden? Es sollte niemanden wundern.

Die Kalkulation der Akteure

Was Iran, Russland und andere gelernt haben, ist keine neue Erkenntnis. Es ist eine alte: Wer testet, ob eine Drohung ernst gemeint ist, erfährt es irgendwann. Wer das Ergebnis mehrfach testet, akkumuliert Erfahrungswerte. Und die Erfahrungswerte der letzten Jahre sind eindeutig.

Iran hat gerechnet, bevor es die Straße von Hormuz schloss. Die Rechnung lautete ungefähr so: Die USA haben innenpolitische Energiepreisprobleme. Europa hängt von Flüssiggas ab. China und Indien brauchen Hormuz mehr als wir. Und Trump ist jemand, der Deals liebt — und dem ein Deal, den er als Triumph verkaufen kann, wichtiger ist als die abstrakte Frage, ob eine rote Linie gehalten wurde.

Diese Kalkulation war nicht falsch. Sie ist, zumindest bislang, aufgegangen.

Russland hat ähnlich gerechnet, nur mit anderem Zeitplan. Die trilateralen Verhandlungen zur Ukraine wurden vom Kreml ausgesetzt, kurz nachdem Trump Putin telefonisch gedrängt hatte. Moskau hat verstanden, dass es die stärkere Verhandlungsposition in einer Konstellation hat, in der die USA gleichzeitig Iran-Krieg führen, Hormuz-Schifffahrt absichern wollen, und Europa zwar laut redet, aber strukturell immer noch von US-Sicherheitsgarantien abhängt.

Man muss das nicht gut finden. Aber man muss es verstehen. Wer die Mechanik nicht versteht, kann sie nicht verändern.

Warum die alten Erklärungen nicht mehr reichen

Wer jetzt reflexartig nach der Schublade greift, in der „Ost gegen West“ oder „Der Kapitalismus ist schuld!“ steht, oder nach jener, in der „Imperialismus“ liegt, oder nach der dritten, in der „die Achse des Bösen gegen die freie Welt“ lagert — der greift ins Leere. Nicht weil diese Kategorien nie irgendetwas erklärt hätten. Sondern weil die Welt, die sie beschrieben haben, 1989 bzw. 2001 zu existieren aufgehört hat. Seitdem wurde sie nur noch nicht ordentlich beerdigt.

Das bipolare System des Kalten Krieges hatte einen entscheidenden Vorzug, den man erst versteht, wenn er fehlt: Es war vorhersehbar. Zwei Blöcke, zwei Logiken, zwei Arsenale, zwei rote Linien — und eine geteilte Überzeugung, dass die Überschreitung der jeweils anderen Linie in einer nuklearen Eskalation endet, die niemanden überleben will. Das war keine Friedensordnung. Es war eine Pattsituation mit Regeln. Aber Regeln, an die sich beide Seiten aus Eigeninteresse hielten.

Diese Struktur ist seit locker 30 Jahren weg. Was folgte, war kein alternatives System. Es war eine Übergangsphase, die niemand als solche erkannt hat, zumindest bis die Übergangslösung zur Dauerlösung erklärt wurde. Francis Fukuyama schrieb über das Ende der Geschichte. Es war das Ende einer Geschichte. Die nächste hat dann einfach ohne Drehbuch begonnen – und wohl auch ohne das, was man „Autorgespann“ nennen würde.

Was bedeutet das konkret?

Es bedeutet: Iran ist kein Sowjet-Satellitenstaat, der nach Moskauer Anweisung handelt. Es ist ein eigenständiger Akteur mit eigener Revolutionslogik, eigenem Ressourcenkalkül und eigenen innenpolitischen Zwängen — der gerade von einem Sohn regiert wird, der seinen toten Vater beerbt und der neuen Führungsriege der Revolutionsgarden mehr verdankt als irgendeiner strategischen Doktrin aus dem letzten Jahrhundert. Die Kategorien „Schurkenstaat“ und „Achse des Bösen“ erklären das Verhalten Irans ungefähr so gut wie die Kategorie „Barbar“ das Verhalten Roms erklären würde.

Russland ist kein Staat, der westliche Werte ablehnt, weil er sie nicht kennt. Es ist ein Staat, der sie selektiv adoptiert hat — Marktwirtschaft als Kleptokratie, Parlamentarismus als Dekoration, Nationalismus als Mobilisierungsinstrument — und dessen Führung sehr genau versteht, wie westliche Institutionen funktionieren. Putin hat nicht Clausewitz gelesen, er hat die NATO-Erweiterungsdebatten der 1990er gelesen. Das ist ein Unterschied.

China ist keine kommunistische Bedrohung im Sinne des Kalten Krieges. Es ist die größte Fabrik der Welt, gleichzeitig der größte Gläubiger der Entwicklungsländer, gleichzeitig ein autoritäres System, das seine eigene Bevölkerung überwacht, und gleichzeitig der Vermittler, den Wang Yi gerade aktiviert, weil Hormuz 40 Prozent seiner Ölimporte betrifft. Das ist keine Ideologie. Das ist Interessenpolitik auf vier Ebenen gleichzeitig.

Und dann gibt es die Akteure, für die die alten Kategorien komplett versagen: die Türkei, die NATO-Mitglied ist und Russland Drohnen verkauft. Pakistan, das als islamische Atommacht zwischen Washington und Teheran vermittelt. Indien, das strategische Autonomie als Doktrin betreibt und von niemandem dafür ernsthaft sanktioniert wird. Der Globale Süden insgesamt, der die Ukraine-Abstimmungen in der UN-Generalversammlung mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit nutzt, um westliche Doppelstandards öffentlich zu verbuchen.

Hier ist der Seitenhieb, der sich aufdrängt: Es gibt in deutschen Talkshows, in Leitartikeln und in Sonntagsreden eine hartnäckige Tendenz, diese Komplexität durch Vereinfachung zu bewältigen. Demokratien gegen Autokratien. Regelbasierte Ordnung gegen Revisionismus. Der Westen gegen den Rest. Das sind keine Analysen. Das sind Sortiermaschinen, die beruhigen sollen – und die dabei systematisch das ausblenden, was unbequem ist: dass die „regelbasierte Ordnung“ in Gaza andere Regeln anzuwenden scheint als in der Ukraine; dass „Autokratie“ ein Begriff ist, der Saudi-Arabien trifft, aber selten so genannt wird, solange das Öl fließt; dass „Revisionismus“ ein Vorwurf ist, den die Siegermächte von 1945 mit besonderer Überzeugung erheben.

Das soll kein Whataboutism sein. Es ist ein Hinweis darauf, dass Glaubwürdigkeit – das Thema dieses Essays – sich nicht nur in militärischen Drohungen manifestiert. Sie manifestiert sich auch in der Konsistenz, mit der Prinzipien angewendet werden. Wer das Eine fordert und das Andere duldet, produziert dieselbe Lücke zwischen Ankündigung und Konsequenz, nur auf der normativen Ebene. Und andere Akteure lesen diese Lücke. Genau.

Die Welt von 1989 ist vorbei. Eine neue Ordnung gibt es noch nicht. Was es gibt, ist eine polyzentrischer Unordnung mit multiplen Logiken, die alle gleichzeitig gelten . Und keiner davon entspricht dem Erklärungsrahmen, den der politische Mainstream noch immer bevorzugt. Wer das nicht akzeptiert, analysiert nicht die Welt, die ist. Er analysiert die Welt, die er für übersichtlicher hielt.

Europa: der Subunternehmer, der Souveränität buchstabieren gelernt hat

Der Europäische Rat bekräftigte am 19. März seine „unerschütterliche Unterstützung“ für die Ukraine und forderte Russland zu sofortiger Waffenruhe auf. Auf den Schlachtfeldern im Donbas hat das die übliche Wirkung gehabt. Also keine, falls das nicht klar war.

Das ist kein Vorwurf an einzelne Politiker, es ist eine Strukturdiagnose. Europa hat jahrzehntelang in der strategischen Logik eines Subunternehmers operiert: Sicherheitsgarantien kommen aus Washington, Krisenmanagement ist Sache der NATO, eigene Rüstung ist Kostenfaktor, kein Gestaltungsmittel. Das war ein bequemes Arrangement, das funktioniert hat — solange Washington verlässlich war.

Washington ist nicht mehr verlässlich. Das ist die Kernbotschaft der letzten drei Jahre, und sie ist inzwischen auch im institutionellen Europa angekommen. Frankreich und Großbritannien haben vereinbart, im Fall eines Ukraine-Waffenstillstands Militärstützpunkte auf ukrainischem Boden zu garantieren. Die EZB hat eine neue Repo-Fazilität eingeführt, um die Liquidität für Nicht-EU-Zentralbanken zu verbessern — ein Schritt, der in der Geldpolitik ein wenig glamourös klingt, aber geoökonomisch bedeutet: Europa beginnt, eigene Finanzarchitektur als Machtinstrument zu begreifen.

Das sind Anfänge. Keine Lösung. Europa buchstabiert das Wort „Souveränität“ zum ersten Mal laut, statt es nur zu schreiben. Bis es das Konzept versteht, wird noch einige Zeit vergehen.

Unterdessen ist die Türkei der einzige NATO-Staat, der gleichzeitig mit Washington, Moskau, Teheran und dem globalen Süden kommuniziert. Außenminister Fidan fragte öffentlich, was kein anderer NATO-Minister fragte: „Welche Chancen gibt es noch für Verhandlungen?“ Das ist entweder strategische Klugheit oder strategische Ambiguität — wahrscheinlich beides. Jedenfalls ist es Außenpolitik, die noch an irgendetwas orientiert ist, das man Politik nennen kann.

Was Bürgerrechte mit Hormuz zu tun haben

Bis hierher könnte man einwenden: Das ist Geopolitik. Was hat das mit Freiheit, mit Bürgerrechten, mit den Grundlagen zu tun, die einem eigentlich am Herzen liegen?

Alles.

Wenn Hormuz geschlossen bleibt, steigen Energiepreise. Steigende Energiepreise erhöhen die Inflation. Steigende Inflation drückt Reallöhne. Sinkende Reallöhne erhöhen den Druck auf Sozialsysteme. Überlastete Sozialsysteme erzeugen politische Frustration. Politische Frustration fließt in populistische Kanäle. Populistische Bewegungen erodieren institutionelle Checks and Balances. Erodierte Checks and Balances machen Bürgerrechte zum Verhandlungsgegenstand.

Das ist kein Horrorszenario. Das ist eine gut belegte historische Kausalkette. Sie hat in den 1970ern funktioniert. Sie funktioniert gerade wieder.

Der Global Risks Report 2026 des Weltwirtschaftsforums — kein linkes Pamphlet, sondern eine Erhebung unter CEOs und Experten — benennt geoökonomische Konfrontation als größtes Risiko des Jahres, gefolgt von zwischenstaatlichen Konflikten, gesellschaftlicher Polarisierung und Desinformation. Die Hälfte der Befragten rechnet in den nächsten zwei Jahren mit einer turbulenten oder stürmischen Weltlage. Vierzehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Wer Bürgerrechte schützen will, muss verstehen, unter welchen Bedingungen sie erodieren. Und diese Bedingungen werden gerade aktiv produziert — nicht durch böse Absicht einer einzelnen Macht, sondern durch das kollektive Versagen, Glaubwürdigkeit als strategische Ressource zu pflegen.

Das Paradox des Deals

Trump hat dieser Tage erklärt, Iran habe der Bedingung zugestimmt, „niemals Atomwaffen zu besitzen“. Das klingt nach Fortschritt. Es ist möglicherweise das Gegenteil.

Ein Deal, der unter dem Druck eines aktiven Krieges, eines 15-Punkte-Plans über pakistanische Vermittler und ausgesetzter Kraftwerksangriffe zustande kommt, ist kein Paradigmenwechsel. Er ist ein taktischer Waffenstillstand mit Ablaufdatum. Iran hat fünf Gegenbedingungen gestellt, darunter Kriegsentschädigungen und die Anerkennung iranischer Hoheitsrechte über die Straße von Hormuz. Zwei dieser Forderungen gelten als inakzeptabel für Washington. Was bleibt, ist ein Spielraum für ein Arrangement, das beide Seiten als Sieg verkaufen können — und das die strukturellen Fragen ungelöst lässt.

Genau das ist das Muster. Es wiederholt sich. Waffenstillstand, Ritual, nächste Krise.

Russland profitiert währenddessen von Ölpreisen über 100 Dollar pro Barrel. Die Preisaufschläge gleichen die Verluste durch Sanktionen nahezu aus. Der Kreml sieht sich „gut aufgestellt“, wie Vizeregierungschef Nowak in einem russischen Industrieverband erklärte. Das ist die Art von Nebenwirkung, die man bekommt, wenn man Krisen nicht löst, sondern managed.

Was zu fordern wäre

Ich bin kein Militärstratege, und ich werde keinen Schlachtplan empfehlen. Aber die politische Logik des Problems lässt klare Schlüsse zu.

Erstens: Wer rote Linien zieht, muss sie halten oder sie nicht ziehen. Das gilt für Demokratien im besonderen Maße, weil ihre Versprechen öffentlich sind und ihre Brüche dokumentiert werden. Der nächste Präsident, der eine rote Linie zieht, wird an Syrien, an Hormuz, an dem Zahnarzttermin vom März 2026 gemessen. Glaubwürdigkeit ist kein Luxus — sie ist das Fundament, auf dem Abschreckung überhaupt funktioniert.

Zweitens: Europa muss aufhören, Souveränität als Rhetorik zu betreiben und sie als Praxis entwickeln. Das bedeutet: eigene Rüstungskapazitäten, eigene Finanzarchitektur, eigene diplomatische Kanäle — und die Bereitschaft, in Konflikten eigene Positionen einzunehmen, auch wenn diese von Washington abweichen. Die Türkei führt das gerade vor. Man muss die türkische Außenpolitik nicht mögen, um zu erkennen, dass autonome Handlungsfähigkeit eine andere strategische Wirkung erzeugt als Konformität.

Drittens: Die Zivilgesellschaft — in Deutschland, in Europa, im weiteren westlichen Raum — muss aufhören, Geopolitik als etwas zu behandeln, das Fachleuten überlassen werden sollte. Wenn Energiepreise, Inflation und soziale Stabilität von der Frage abhängen, ob ein Korridor im Persischen Golf offen ist, ist das keine abstrakte Fachfrage. Das ist Alltag. Demokratische Kontrolle über Außenpolitik setzt voraus, dass Bürger die Mechaniken verstehen, die über ihre Lebensrealität entscheiden.

Fazit: Die Lücke zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was gilt

Die eigentliche Krise der internationalen Sicherheit ist nicht die Summe der Konflikte. Sie ist die Lücke zwischen Ankündigung und Konsequenz. Diese Lücke ist in den letzten Jahren systematisch gewachsen. Jede Verletzung einer roten Linie ohne Konsequenz macht die nächste billiger. Jeder Waffenstillstand ohne Strukturlösung ist eine Anzahlung auf den nächsten Krieg.

Das klingt pessimistisch. Es ist realistisch.

Pessimismus wäre zu sagen: Es ist nicht zu ändern. Realismus sagt: Es ist zu ändern, aber nicht durch Gipfelerklärungen und nicht durch das nächste 15-Punkte-Papier, das über Islamabad übermittelt wird. Es ändert sich, wenn westliche Demokratien — und diejenigen, die sie wählen — aufhören, Glaubwürdigkeit als Kostenfaktor zu behandeln, und sie als das begreifen, was sie ist: die Grundbedingung dafür, dass Frieden und Freiheit überhaupt strukturell möglich bleiben.

Wer das für naiv hält, erkläre, wie die Alternative aussieht. Ich warte.