15. April 2024

Demokratie und Mitbestimmung in der Piratenpartei

Als basisdemokratische Partei hat sich die Piratenpartei im Besonderen die interne Debatte auf die Fahnen geschrieben. Das ist gut, ist doch die Vielfalt der Meinungen gerade der Startpunkt, Probleme zu benennen, und neue Wege ...

2 thoughts on “Demokratie und Mitbestimmung in der Piratenpartei

  1. Die Wähler und Medien sind es ja gewohnt das eine Partei immer nur eine Einheitsmeinung vertritt und sich alle dieser dann unterwerfen. Eine offene Debatten Kultur stößt daher auf Unverständniss. Aber gleichzeitig ist ja auch die Unzufriedenheit mit den Parteien immer höher, hier klare Alternativen zu kommunizieren kann da schon enormes Mobilisierungspotential bieten.

  2. Ein schöner Beitrag, der die Piratenpartei sehr gut skizziert.
    Es werden erzielte Programm Ergebnisse immer wieder in Frage gestellt und somit ist, besonders für Aussenstehende, oft nicht klar für was die Partei steht.
    Nur wer wirklich sehr nah an der Partei lebt und viel Zeit investiert kann dies angebliche Streben nach versuchter besserer Politik erkennen und vielleicht verstehen.
    Der Großteil der Wähler, der in der heutigen Demokratie der wichtigste Faktor für Mehrheiten ist, wird und kann so ein Vorgehen weder positiv einordnen noch verstehen.
    Somit ist das, wir leben die verschieden Mehrheiten schon in der Partei, ein schöner Gedanke, aber für die Erzielung von Mehrheiten ausserhalb der Partei nicht nur wertlos, sondern sogar schädlich.
    Denn es entsteht nach außen ein Bild der Uneinigkeit bis hin zum Chaos, welches positiv zu verkaufen mit sehr viel Arbeit verbunden wäre, die zu leisten sehr viel Ressourcen neben des tatsächlichen Zieles bedeutet.
    Also, ein schöner Gedanke, für Mehrheits Prozesse ausserhalb der Partei leider völlig unbrauchbar. Was Wahlergebnisse seit Jahren immer wieder bestätigen. Leider.

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